Montag, 3. November 2014

HosenHerbst November Passform II - Mängel erkennen und beheben

Zunächst möchte ich mich bei Julia für ihre Tipps bedanken sowie bei Immi und Nähfreundin,  die auf ihren Blogs ausführlich das Thema Hosenanpassung beschreiben. Sicher kann man nicht als Hobbynäherin die Perfektion einer Schneiderin bzw. eine Konstrukteurin erreichen, aber man kann versuchen für sich selbst eine gute bequeme Hose zu nähen. 

Unser November Thema  ist: Passform II - Mängel erkennen und beheben Wie sitzt die neue Hose? Wo gefällt sie mir noch nicht? Was könnte ich an dieser Hose noch ändern? Was muß ich machen, damit das nächste Modell besser wird?

Warum habe ich mich überhaupt für eine Jeans entschieden.... Für eine Probehose wäre ein leichter Stoff vorteilhafter.

Ich habe nach der ersten Anprobe einige Fehler gemacht. Ein der vielen Fehler war, dass ich die Hose links angezogen habe, damit meine Mutter es leichter beim Abstecken der Passform hat. Bei dem Jeansstoff kann man wirklich sehr schlecht Nadeln einstechen. Dann ging es weiter, dass ich die Korrektur der Pasformfehler "verschlimm bessert" habe. Ich habe einige Male die gesamte Hose getrennt und wieder neu geheftet. Für die Seitennähte habe ich die Heftfunktion meiner Nähmaschine verwendet. Das war schon eine Erleichterung.

Julia hat mir dann die Augen geöffnet und somit konnte ich ein besseres Ergebnis erzielen. Nach vielen Stunden und blutigen Fingerkuppen kann ich Euch heute mein Ergebnis zeigen. Zuerst nochmal die Hose bei der ersten Anprobe:

 Fertige Jeans:




Beim Anziehen der Hose habe ich ein gutes Gefühl. Bei den vorderen Hosenbeinen habe ich noch einen Fehler, der sich beim Laufen auswirkt. Es bildet sich eine Falte. Ich denke, dass ich die hintere Mittelnaht zu tief ausgeschnitten habe. Sieht aus als wäre das Vorderteil bis zum Schritt zu lang. Wenn ich das aber kürze, müsste ich auch den rückwertigen Teil kürzen.
Das muss ich noch üben, hier Bilder zum Fehler:


Die Hüftpassetaschen habe ich das erste Mal genäht, ich denke sie sind mir gelungen.

Dafür ist das Absteppen der aufgesetzten Taschen an den rückwärtigen Hosenbeinen mit der Zwillingsnadel nicht optimal. Muss ich auch noch üben.

Am schlimmsten war das Nähen des  Knopflochs im Hosenbund. Gut, dass ich meine Oberteile über die Hose trage.

Das Erstellen einer Probehose lässt mich nicht los. Ich habe schon im ersten Beitrag geschrieben, dass meinen ersten Hosenschnitt von der Schneiderin in einem Hosenkurs angepasst wurde. Ich habe ein alte Hose aufgetrennt und versuche dann noch eine Anpssung durchzuführen. Mein Körper hat sich in den Jahre verändert - ha, ha, ha....
Wenn alles gut geht, werde ich Euch am Ende des Novembers als Nachtrag zum November Thema berichten.

Und nochmal zurück zum HosenHerbst




Kommentare:

  1. Super hinbekommen hast du deine Hose soweit! :)
    Eine Frage hätte ich: Wie macht ihr das eigentlich mit den Nieten. Kauft ihr da irgendwelche fertigen Werkzeuge?

    Liebe Grüße
    Immi

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  2. Danke Immi, das von Dir zu lesen, tut mir gut. Ich habe die Universalnieten von Prym verwendet, Größe 9 mm. In der Packung ist auch Werkzeug vorhanden. Ich nutze aber die Zange von Prym. Vorher steche ich mit einer Stoffahle ein Loch - die habe ich für mein Bären-Nähen -, kannst aber sicher auch einen anderen spitzen Gegenstand nehmen. Es funktioniert gut.

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  3. Deine Hose sieht doch schon richtig gut aus! Da hat sich die Mühe gelohnt. Die kannst Du auch gut tragen. LG H.

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    1. Vielen Dank, der Jeansstoff lag schon paar Jahre in meiner Vorratskiste. Ich habe mich nicht daran gewagt und jetzt bin ich froh, dass ich es geschafft habe. LG eva

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  4. Ja, die Sache mit dem Anpassen ist das Schwierigste... Dein Ergebnis kann sich echt sehen lassen :-)
    LG Birgit

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    1. Ja, Du hast soooo recht. Danke für Deine nette Zeilen. LG eva

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