Mittwoch, 5. November 2014

MMM Nr. 3 - Jeans für jeden Tag

Im Rahmen des HosenHerbstes von Frau crafteln habe ich mich zum Nähen einer Jeans entschieden. Der Stoff lagerten schon paar Jahre in meiner Vorratskiste. Durch die Lichverhältnisse hat der Jeansstoff etwas gelitten, gerade noch gut für eine Probehose. Vielleicht hat schon die eine oder andere von Euch die Beiträge mit vielen Links zum Hosennähen bei Frau crafteln gelesen. Für alle anderen hier eine Zusammenfassung meines Nähprojektes:

Verwendet habe ich den Burdaschnitt Nr.1/2010, der als Download-Schnitt für Größen 44  bis 52 vorhanden ist. Ausgeschnitten habe ich Größe 48. Das rückwärtige Hosenbein schien mir viel zu breit also habe ich an der Innenseite vom Schritt runter verschmälert, aber trotzdem noch etwas breiter als das vorderes Hosenbein gelassen. Die Hosenblende an den Hoseninnenseiten sowie die kleine Hüfttasche wollte ich nicht nähen.

Nach der ersten Anprobe musste ich noch die Hose schmäler nähen evtl. hätte doch die Größe 46 gereicht. Außerdem schlug die Hose längliche Falten, die mir nicht gefallen haben. Wie man diese beseitigt, findet Ihr eine verständliche Anleitung bei Frau sewing galaxy.

Nach der Burda-Schnittbeschreibung sollen die Nahtkanten mit bügeln gedehnt werden. Das habe ich nicht gemacht, einfach aus Angst, ich würde es "kaputt" bügeln.

Taschen: Die seitliche Hüftpasse hat einen angeschnittenen Taschenbeutel. Bei der nächsten Hose würde ich an die Passe den Taschenbeutel aus einem Futtermateial annähen, damit es gerade im Bauchbereich nicht so dick wird. Die aufgesetzten Taschen habe ich mit Sternen bestickt und mit einer Zwillingsnadel abgesteppt. Im Eckbereich der Taschen sieht es noch nicht gut aus, muss ich noch üben. Die Nieten sind von Prym, Größe 9 mm. Mit einer Stoffahle habe ich zuerst an den Stellen ein Loch eingestochen und dann mit der Zange die Nieten befestigt. Falls Ihr keine Zange habt, in der Packung ist auch entsprechendes Werkzeug vorhanden. Die in der Burda-Schnittbeschreibung aufgeführten Einfassstreifen zur Taschen habe ich weggelassen.

Bund: Im Bund habe ich seitlich jeweils einen 10 cm langen Gummi eingenäht und in diesem Bereich die Bundeinlage nicht verwendet. Da ich meine Oberteile über die Hosen trage, keinen Gürtel besitze, habe ich auf Gürtelschlaufen verzichtet. Am Schluss noch ein Wort zum Knopfloch im Bund. Durch die Unebenheit im Bund ist es etwas problematisch ein schönes Knopfloch zu nähen, zumindest für mich. Obwohl ich die Transporthilfe benutzt habe, ist mein Knopfloch nicht vorzeigbar. Zum Aufschneiden von Knopfloch habe ich den Knopflochstecher benutzt. Das war bei dem dicken Jeansstoff eine tolle Hilfe. Welche Erfahrung habt Ihr mit einem Knopfloch im Jeansbund gemacht?

So und hier mein Ergebnis:





Euch und dem Team von Me Made Mittwoch noch ein gute Woche und hier geht es zu den weiteren Modellen.



Kommentare:

  1. Die Hose ist klasse geworden! ich gratuliere dir! Sehr schön finde ich Hintertaschen, das macht die Hose noch individueller. LG Kuestensocke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für's Kompliment. Die richtige Positierung der rückwärtigen Taschen war schwieriger als das Nähen der Hüftpassentaschen. Deshalb freue ich mich, dass es doch ganz gut aussieht. LG Eva

      Löschen